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Esportler*innen trainieren täglich Fähigkeiten, die weit über den Server hinaus relevant sind. Teamfähigkeit, klare Kommunikation, strategisches Denken, Leistungsbereitschaft und der souveräne Umgang mit Druck gehören nicht nur im Esports zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren. Auch im Berufsleben sind diese Kompetenzen gefragt.

Die Herausforderung: Vielen Spieler*innen fällt es schwer, ihre im Esports erworbenen Fähigkeiten auf den beruflichen Kontext zu übertragen und gegenüber potenziellen Arbeitgebern überzeugend darzustellen. Gleichzeitig stellen sich traditionell jungen Menschen beim Einstieg ins Berufsleben ganz praktische Fragen: Worauf achten Unternehmen bei einer Bewerbung? Was zählt im Vorstellungsgespräch? Und wie lassen sich die eigenen Erfahrungen und Stärken so vermitteln, dass ihr Wert für Arbeitgeber sichtbar wird?

Genau darum ging es in einem gemeinsamen Workshop der esports player foundation und PwC Deutschland. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in Bewerbungsprozesse aus Unternehmenssicht, konnten typische Mythen rund um Bewerbung und Berufseinstieg hinterfragen und bekamen konkrete Tipps für Vorstellungsgespräche, den Umgang mit Jobangeboten und die Planung des eigenen Karrierewegs.

Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie Spieler*innen ihre Erfahrungen aus dem Esports für ihre berufliche Zukunft nutzen können. Denn wer im kompetitiven Esports erfolgreich ist, arbeitet kontinuierlich an der eigenen Leistung, analysiert komplexe Situationen, kommuniziert im Team und muss auch unter hohem Druck handlungsfähig bleiben. Entscheidend ist, diese Kompetenzen zu erkennen, richtig einzuordnen und im Bewerbungsprozess verständlich zu übersetzen.

Der Workshop machte deutlich: Eine Karriere im Esports und eine erfolgreiche berufliche Zukunft danach sind kein Widerspruch. Vielmehr können die Erfahrungen aus dem Leistungssport eine wertvolle Grundlage für den Einstieg ins Berufsleben sein, wenn Spieler*innen ihre Stärken selbstbewusst und zielgerichtet vermitteln.